KROATIEN RIEF
und wir kamen
Nicht, weil wir noch nie dort waren, nein - einfach, weil wir HEUER noch nicht dort waren. Für einen eher kurzen Aufenthalt haben wir nicht die Küste "weiter unten" gewählt, sondern sind wieder einmal auf die Inseln RAB und PAG gefahren.
Dienstag, 14. April: Abfahrt am Vormittag, am frühen Nachmittag waren wir auf der Insel Rab. Auf der Homepage des Camp Padova stand, offen ab Ostern. Nur welche Ostern, das stand nicht da. Alles zu, auch die anderen Camps in Lopar und Kampor. So blieb uns (und einem Deutschen) für die erste Nacht nur der Platz vor dem Camp Padova. Es war regnerisch, aber warm - und das Restaurant im Yachthafen hatte offen. Und in der ersten Bucht entstand ein großer Sandstrand mit Bar, Liegen usw. Bei unserem letzten Besuch waren hier noch Bootsliegeplätze.
Mittwoch, 15. April: Eine Frau Manager vom Camp kam am Vormittag vorbei und bat uns, den Platz bis am Nachmittag zu verlassen. Alternative konnte sie uns keine anbieten, aber der Besitzer der Villa Petrac erlaubte uns, über Nacht auf seinem Grundstück zu stehen. Wir spazierten durch die ziemlich leeren Gassen der Altstadt und in der wohlbekannten Gegend um den Camp, kehrten wieder im Yachthafen ein. Auch ein Besuch am Friedhof stand am Programm, ein stilles Gedenken an unsere "alten" Freunde muss sein.
Donnerstag, 16. April: gegen Mittag geht es zurück aufs Festland und 20 Minuten weiter südlich setzten wir auf die Insel Pag über. Der Camp STRASKO bei Novalja hat seit gestern offen, es sind schon einige Gäste da. Vom Platz geht man ca. 20 Minuten in die Stadt, wir kehren im Stara Kastel zum Mittagessen ein, der Rest des Tages vergeht mit Nixtun.
Freitag, 17. April: Wenn ich schon auf Pag bin, radle ich natürlich die 24 km nach Tovarnele an der NW-Spitze und besuche meinen "alten" Freund Sime Makarun. 1986 haben wir uns im damaligen Lokal seiner Eltern kennen gelernt, heute ist er 57 und betreibt ein sehr gutes Restaurant und ein großes Appartementhaus in bester Lage.
Am Abend machten wir noch eine Runde durch den 57 ha großen Camp, von den sage und schreibe 950 Plätzen sind vielleicht 25 besetzt, auch einige der 260 Mobilehomes haben Gäste. Und an die 50 neue Mobilehomes werden derzeit aufgebaut. Der Tag klingt warm, wolkenlos und windstill aus.
Samstag - Sonntag, 18.-19. April: Schön, schöner - und noch schöner. Spaziergänge am langen Strand, 2 Delphine beobachtet, Besuch des Mini-Zoo am Camp, Drohnenflug. Und am Sonntag ein Wetterphänomen: ein Halo um die Sonne.
Montag - Dienstag, 20. - 21. April: Ab und zu ein paar Wolken, aber warm. Sind ins nahe Feriendorf Gajac spaziert (ein offenes Kaffeehaus) und haben einen ca. 1,20 m langen Haikadaver am Strand gefunden. Auch eine Radrunde entlang der Küste nach Novalja samt Stadtrunde stand am Programm.
Mittwoch - Donnerstag, 22. -23. April: Um ein paar Grade kühler als in den letzten Tagen, aber immer noch 20+ unter Tags und wolkenlos, ab und zu etwas Wind. Wir gehen den Spazierweg um die Habinsel vor Novalja, direkt am Meer entlang und kehren wieder einmal im Stari Kastel ein.
9 km vom Camp liegt Stari Novalja, wir radeln hin - nettes Kaffeehaus direkt am Strand im alten Fährhafen, sehr viele und sehr sehr schöne Appartementhäuser direkt am Meer, aber noch keine Saison, sehr ruhig alles zusammen.
Freitag - Samstag, 24. und 25. April: Heute mach ich wieder eine Solorunde, ich radle 16 km bis nach Metajna: sehr schöne Küste, tolle Aussicht in den Fjord und teilweise hoch interessante Radwegstücke. Es gäbe auch einige tolle Wanderwege, wie den (die) Via Ferrata Life on Mars. Vielleicht gehe ich den Weg beim nächsten Aufenthalt. Mittags landen wir wieder im Stari Kastel.
Der heutige Samstag ist der letzte Tag für uns auf Pag, morgen geht es wieder in die Heimat. Also wird heute bei sommerlichem Schönstwetter sehr viel NIX getan.
Sonntag, 26. April: so wie jeden Tag besuchen uns auch heute wieder einige Finken und Meisen.
Wir verlassen den Camp nach einem Abschiedskaffee um halb 11 Uhr und fahren mit der Fähre um halb 12 zurück aufs Festland. Immer wieder schön, die Ausblicke von der Küstenstraße. Ein durch einen Motorradunfall verursachter Stau im Raum Crkvenica kostete uns eine gute halbe Stunde, fast gleich lang bremste uns eine Baustelle vor Laibach. Gegen 18 Uhr waren wir nach 797 km wohlbehalten wieder daheim. Und denken über die nächste Reise nach.