Sokotra ist ein kleines Archipel im Indischen Ozean, 300 km östlich vom Horn von Afrika und ca. 400 km von der Küste Jemens (zu dem es offiziell gehört, jedoch von den VAR und dem Übergangsrat politisch und wirtschaftlich beherrscht wird).
Die Inseln sind bekannt für ihre einzigartige Flora (Drachenblutbaum, Wüstenrose, Gurkenbaum - alle wachsen einzig und allein hier) und Fauna (über 200 Vogelarten, 90 % der hier lebenden Reptilien sind endemisch).
Auf die Insel wurde ich vor mehreren Jahren durch eine TV-Doku aufmerksam - jedoch Reisen dorthin waren nicht buchbar. Auch jetzt bieten nur wenige Büros die Insel an, auf eigene Faust kommt man überhaupt nicht hin - Flugtickets (nur ab Abu Dhabi) werden ausschließlich (und stark begrenzt) an Reisebüros verkauft.
Unter den wenigen Anbietern gefiel mir www.alsharq-reise.de am besten, so buchte ich bereits im Juni den Novembertermin - Mitte September teilte das Reisebüro dann mit, dass sie keine Flüge bekommen haben. Es folgte ein reger Mailverkehr, es galt einen Ersatztermin zu finden. Nach mehrmaligen hin und her teilte Alsharq am 11. Oktober mit, dass die Reise jetzt für uns 3 (DREI!) Teilnehmer vom 4. - 20. Dezember stattfinden kann: Jessica, Martina und ich, vom Büro sind Juliane und ein Einheimischer aus Socotra dabei.
Nach Erhalt der Buchungsbestätigung mache ich mich dann daran, meine Flüge umzubuchen. Alles klappte, die gut 500 € Mehrkosten für die um einiges teureren Flüge in der Vorweihnachtszeit übernimmt Alsharq.
1 Donnerstag, 4. Dezember
Mit dem Zug fahre ich um 14:53 nach Kranj, dann mit dem Linienbus weiter zum Flughafen. Abflug ist um 19:35 nach Istanbul, Weiterflug nach Dubai um 1:30. Der Landeanflug auf Istanbul in der Nacht ist immer wieder ein Erlebnis.
2 Freitag, 5. Dezember
Dubai - halbwegs ausgeschlafen lande ich um 6:50 und fahre mit dem Taxi zum Marina Gate, wo Julia im 44. Stock ihr Gästezimmer für mich bereit hält, ich teste die Aussicht, dann kommt das Bett für ca. 2 Stunden dran. Nach einem verspäteten Frühstück spazieren wir um die Mittagszeit bis zur Marina Mall, dann mache ich alleine weiter: es gibt eine ZIP-Line, die nach mir verlangt. Einfach ein Erlebnis, echt empfehlenswert.
3 Samstag, 6. Dezember
Heute steht der Besuch im MOTIONGATE™ Dubai am Programm, wo man in die Magie Hollywoods eintauchen und die beste Unterhaltung von drei der größten Filmstudios Hollywoods – u.A. Columbia Pictures - erleben kann. 27 verschiedene Fahrgeschäfte durch Filmkulissen wie DIE SCHLÜMPFE, DRACULA, MADAGASCAR und SHREK bieten eine Fülle von aufregenden und interessanten Aktivitäten - und schon wieder ist ein langer und erlebnisreicher Tag vergangen. Und das Kind im Manne hat auch seine Freude gehabt ...
Abendessen mit Julia und Keith beim Inder, dann noch Badevergnügen im Pool im 7. Stock und den Koffer für die Weiterreise packen.
4 Sonntag, 7. Dezember
Um 11 Uhr öffnet das weltgrößte und höchste Riesenrad, das AIN DUBAI (250 m, der Donauturm in Wien ist bis zur Spitze 252 m hoch). Mit Julias Fahrrad radle ich durch die Marina hin, knapp eine Stunde dauert die Rundfahrt, dann bringt mich Julia mit dem PKW zur Station IBN BATUTTA, von wo die Linienbusse nach Abu Dhabi abfahren. Um 15 bin ich im von Alsharq gebuchten Al Diar Dana-Hotel und lerne die anderen Mitreisenden Jessica und Martina sowie Juliane vom Reisebüro life kennen, Kontakt hatten wir aber schon vorher bei einem Videocall mit dem Reisebüro.
Nach einer einstündigen Einführung in die Geschichte der VAR fahren wir ins Zentrum und besichtigen ...., der Tag endet mit einem ausgezeichneten Abendessen in einem jemenitischen Restaurant.
5 Montag, 8. Dezember
Um halb 9 beginnt unser heutiges Programm: Treffen mit Salilah El-Khodary, Kulturattaché der Deutschen Botschaft Abu Dhabi in einem Kaffeehaus, dann zur großen Moschee, weiter zu den 3 Kirchen: Islam, Christen, Synagoge. Zum Schluss eine eigenartige Lichtershow (Manar Abu Dhabi) besucht, am Nachmittag das (Personenkult)-Nationalmuseum und am Abend Momoessen bei einem Nepali in Hotelnähe. Gegen 10 Uhr aus, vorbei und gute Nacht.
6 Dienstag, 9. Dezember
Tagwache vor dem Wecker um 3:50, um halb 5 war Abfahrt zum Flughafen, Gepäck aufgegeben und herumgestiegen, um 8: 20 statt um 8:00 Abflug über die große Sandwüste und den Oman nach Socotra geflogen. Zu sehen war nichts, es war druchgehend nach oben und unten bewölkt. Bei der Landung in Socotra regnete es ziemlich, dann eine eher zähe Partie bis wir endlich mit Gepäck und Visakontrolle aus dem Flughafen waren.
Fahrt mit zwei Autos (der Guide ist jetzt auch dabei) bei Regen in das Zentrum von Hadibu gefahren, gutes Essen in einem typischen "Restaurant" Shabwa. Die Stadt ist eher desolat, die Straßen schlecht, alle paar 100 m eine hohe Schwelle. Der Regen hörte auf, aber Sonne gab es den ganzen Tag keine, es war schwül-warm. Baustellen gibt es genug, aber nicht von modernen Häusern, sondern einfachen Flachbauten. Und sehr viele Plastiksäcke auf den spärlichen Wiesen und papierfressende Ziegen gibt es auch.
Ca. 25 kam östlich besichtigen wir das restliche Wrack eines gestrandeten Tankschiffes, dann eine kleine Oase und zum Schluss fahren wir zur ersten von mehreren großen Sanddünen. Alle 4 steigen wir ca. 2 Drittel hinauf, dann zurück zum Auto - sehr viele Korallen liegen am Strand, auch schöne Muschelschalen. Nochmals ca. 25 km weiter erreichen wir dann unseren Naturcamp in der Aher-Beach, die Mannschaft baute die Zelte usw. auf, um 19 Uhr gibt es ein gutes Abendessen: Pasta, Fisch, Obst und Limo. Gegen 9 Uhr ist GUTE NACHT angesagt, das Meer brandet ziemlich heftig in der Aher Beach.
7 Mittwoch, 10. Dezember
Ungewohnt früh um 7:00 gibt es Frühstück, dann fahren wir ein paar Kilometer: Ziel ist der Beginn des Wanderweges durch wunderbar fremde Natur zur größten Tropfsteinhöhle der arabischen Halbinsel, der Hoq-Höhle. Der teilweise recht steile und schwer zu gehende Weg schlängelt sich zwischen Wüstenrosen-Bäumen und "Gurken"bäumen entlang, der Großteil der Bäume ist endemisch, sie wachsen sonst nirgends auf der Welt. Knapp 2 Stunden sind wir unterwegs, dann erreichen wir den Eingang zur Höhle. Gut 1.500 m gehen wir im Schein unserer Stirnlampen, einfach sensationelle Gebilde sind hier im Laufe der Jahrtausende entstanden. WUNDERBARES ERLEBNIS !
Nach der Rückkehr an den Strand fahren wir dann zu einem "Restaurant", es gibt kaltes Huhn mit kaltem Reis und Gemüse - einfach, aber gut gegessen. Bis gegen 16:30 sind wir auf unserem Camp, dann fahren wir zum östlichsten Punkt der Insel - Ras Di Hamri, hier trifft der indische Ozean auf das arabische Meer. Wir bestaunen die Überreste eines Walhaies, der vor einigen Jahren angeschwemmt wurde, dann schauen wir noch der Sonne beim Untergang zu und fahren wieder zurück zum Camp.
Abendessen: zwei Sorten gegrillter Fisch, Gemüse, Spaghetti und Salat, dann Kekse und Schnitten als Nachspeise. Übernachtung wieder in der Aher Beach.
8 Donnerstag, 11. Dezember
Nach dem Frühstück machen wir uns auf die Reise, es geht ca. 10 km westlich, wo wir ein kleines regionales Museum besichtigen und dem örtlichen Supermarkt einen Besuch abstatten, natürlich erregen wir wieder die Aufmerkamkeit der örtlichen Kinder. Weiter noch ein paar Kilometer, dann beginnt unsere heutige Wanderung: ziemlich unwegsames Gelände durch viel verschiedenen Wald bis zu einem Tümpel (Homhil Infinity Pool) in ca. 500 m Seehöhe, der von einem Bergbächlein gespeist wird. Hier sehen wir auch die ersten Drachenblutbäume, weiters viele Wüstenrosen und wie das ganze Gstaudach halt heisst. Gut eineinhalb Stunden sind wir gegangen, gleich lang sind wir beim Tümpel gesessen, Jessica und Juliane haben ein Bad genommen.
Weiter dann durch eine irre Landschaft mit vielen Drachenbäumen bis zum Homhil-Campsite, für Socotra-Verhältnisse sogar Glamping. Ein verspätetes Mittagessen, dann machen wir noch einen Spaziergang in der Steppen ähnlichen Landschaft zwex Sonnenuntergang. Sowas von tollem Panorama, ist nur zu hoffen, dass Socotra lange vom Massentourismus verschont - und die einzigartige Natur erhalten bleibt. Das Besucheraufkommen ist jetzt schon reglementiert, es wird sogar über weitere Beschränkungen nachgedacht. Übernachtung: Homhil Campsite
9 Freitag, 12. Dezember
Wieder sehr zeitige Tagwache, Frühstück gegen 7, Abfahrt um halb 8. Heute steht die Fahrt durch die Insel auf die Südseite am Programm. Teilweise geht es offroad, dann wieder etwas Asfaltstraße, und wieder offroad. Unser Camp liegt im Gebirge, die Abfahrt ins Tal war sehr abenteuerlich, wir machen Fotostopps bei blühenden WüstenrosenBäumen und Kinder von einem (seltenen) Dorf zeigen uns ihr "Haustier". Sehr offroad auch die nächste Auffahrt bis zum Parkplatz, von wo die ca. 45minütige Wanderung in den Kalysan-Canyon (WOW-Effekt) und seinen tollen Bademöglichkeiten beginnt. Nach sehr heißem Aufstieg zurück zu den Autos Mittagessen im Schatten eines
abenteuerlich-rostigen Schiffcontainers, belauert von Ziegen mit sichtlichem Appetit auf unser Mittagessen, dann geht es teilweise auf der gleichen "Straße" zurück nach Hadibu samt Stopp beim örtlichen Souvenierladen. Wir beziehen unsere Zimmer im Hotel Summerland (ein Hotel von 3 auf der ganzen Insel) und nach einer kurzen Erfrischungspause fahren wir zum heute stattfindenden Sheik Zayed-Festival. Eine unterhaltsame Stunde verbringen wir hier, dann auf zum Abendessen und wieder einmal etwas müde ins Bett. Übernachtung: Summerland Hotel in Hadibu
10 Samstag, 13. Dezember
Um 8 Uhr spazieren wir vom Hotel los und machen eine Runde durchs Zentrum der Stadt: schön ist was anderes, aber interessant ist Hadibu auf jeden Fall. Sehr viele Banken gibt es und sonst die übliche Vielfalt von Ständen, Buden, halbwegs schönen Häusern und natürlich der unvermeidliche Müll auf den Straßen. Eines ist mir aufgefallen: sehr viele VW-Busse sind hier gestrandet und stehen jetzt mehr oder weniger ausgeweidet herum. Auch einen Besuch beim örtlichen Alternativapotheker machen wir.
Nach der Besichtigung starten wir unser heutiges Programm: durch sehr abwechslungsreiche und wunderschöne Landschaft fahren wir bis auf ca. 500 m Höhe, dann sehr steil und schon fast kriminell hinunter in einen Canyon, wo wir eine ausgiebige Mittagspause machen. Danach wieder steil hinauf, nach dem Ende der frisch "renovierten" Straße (2 schwere Baumaschinen stehen hier) wird es richtig wild: sehr steil, große Unebenheiten und tiefe Rillen verlangen von Fahrer und Auto alles ab. Und links und rechts stehen hunderte Drachenblutbäume, auch Flaschenbäume sind sehr viele zu sehen. Nach mehreren Fotostopps erreichen wir das Hochplateu, wo wir uns für die Nacht einrichten. Ein kurzer Spaziergang in den exotischen Wald, dann Abendessen und noch ein wenig Lagerfeuer-Romantik. Ein traumhafter Tag mit ca. 100 Fotos von den Bäumen !!
Übernachtung: Drachenblutbaum-Wald (Firmihin)
11 Sonntag, 14. Dezember
Heute steht eine ca. 3stündige Wanderung durch den Drachenblutbaumwald am Programm, samt Besuch eines kleinen 2-Familiendorfes - und weitere 100 Fotos werden gemacht. Weiter dann auf der selben "Straße" wie gestern, heute sieht sie nur mehr halb so wild aus. Bald kommen wir auf die asfaltierte Hauptstraße, der wir an die Südküste folgen - bis zu einem sehr schönen, weißen Sandstrand mit Strohhütten: Omaq-Beach. Mittagspause am Strand . Der Indische Ozean hat so um die 27 Grad und herrliches Wasser.
Nch einem verspäteten Mittagessen fahren wir (ich fahre mit unserem Lexus-4WD) ca. 15 km bis zu den Zahek-Dünen, wo wir einen schönen Sonnenuntergang beobachten, unsere seit vorgestern mitreisende Chinesin unterhält uns mit ihrer Drohne, wir posieren usw. und sind dankbar für die tollen Aufnahmen, die sie dann gleich an uns verteilt.
Zurück dann an den Strand, es wird noch herumgesessen, etwas Stadt-Land gespielt, dann kommen die Mobiles bzw. mein Notebook zum Einsatz.
Abendessen und Ausklang des Tages bei wiederum beeindruckendem Sternenhimmel, Übernachtung: Omaq-Beach
12 Montag, 15. Dezember
Heute gehen wir es etwas entspannter an als bisher: Frühstück erst um halb 8, Abfahrt gegen Mittag zur eher uninteressanten Dagub-Höhle in der Nähe. Dann über die sehr gute Straße zurück in den Norden, kurz vor Hadibu rechts ab in den Ayhaft Canyon. Zuerst noch auf normaler Schotterpiste, dann etrem Offroad. Für die ca. 140 km waren wir gut 3 Stunden unterwegs. Am Ende des Canyons bauen wir unser Lager auf, nach dem Mittagessen spazieren wir eine Stunde in einem trockenen Flußbett bis zu einem Wasserreservoir, dann wieder zurück.
Am Abend weht ein unangenehmer Wind vom hohen Gebirge herab, taugt mir nicht gar so. Übernachtung: Ayhaft-Canyon
13 Dienstag, 16. Dezember
Frühstück wie immer um halb 7, gegen 8 starten wir wieder in Richtung Nordküste, heute mit Passagieren: eine Einheimische mit Kind will auch an die Küste und wir nehmen sie mit. Ganz wohl fühlt sich die Frau neben mir im Auto nicht, aber sie hält tapfer die ca. 6 km offroad durch.
Am Weg zu unserem heutigen Ziel (Detwah-Lagune) machen wir einen kurzen Stopp bei einem Friedhof, etwas später stehen ein paar verrostete russische Panzer am Strand, Erinnerungen an den arabischen Frühling. Wir überqueren dann ein kleines Gebirge und erreichen am nordwestlichen Spitz der Insel unser Ziel Qalansiyah, die größte Siedlung nach der Hauptstadt. Ein kleiner Strandbummel und ein Einkaufsstopp, dann fahren wir auf den Naturcamp.
Die Mädels gehen schwimmen, ich relaxe am Camp, bis wir dann am Nachmittag den Caveman besuchen. Das ist so eine Art Eremit, der allerdings nur so tut, als ob er in der Höhle lebt und wohnt. Er zeigt uns aber, wie Muscheln, Krabben, Austern und ähnliches Getier zu fangen sind. War ein recht interessantes Erlebnis.
Gegen Abend erfreuen wir uns an der wunderschönen Aussicht auf die Lagune und den sehr weitläufigen, weißen Sandstrand - und am Abend erleben wir einen Wolkenbruch der Sonderklasse. Unsere Strandhütte wird abgedichtet, jedoch mit wenig Erfolg, dann flüchten wir in ein Auto und bei der ersten Regenpause in die zum Glück wasserdichten Zelte. Um 8 Uhr sitze ich im Zelt und schreibe den Tagesbericht - im Trockenen. Übernachtung: Detwah-Lagune
14 Mittwoch, 17. Dezember
Um 8 Uhr ca. waren wir im "Hafen" von Qalansiyah, hier startete unsere Bootstour um die Nordwestspitze von Socotra zum idyllischen Shu’ab-Beach. An die 50 Delfine konnten wir bald nach der Abfahrt beobachten und auch fotografieren - besonders Martina hatte ein sehr glückliches Händchen - und das war ein echtes Erlebnis. Dann entlang der wilden Felsküste bis zu einem Sandstrand aus dem Prospekt. Anfangs waren wir allein, dann kamen noch einige andere Touristenboote daher.
Das Wasser glasklar und schon fast lauwarm, kaum Wellen. Bis gegen Mittag blieben wir auf diesem Paradiesplatzl, dann fuhren wir wieder zurück, das Mittagessen wartete. Leider sahen wir auf der interessanten Fahrt auch verendete Tiere ...
Am Nachmittag dann Relaxprogramm, die Wanderung auf einen der "Berggipfel" in unserer Lagune fand ohne mich statt.
Übernachtung: Detwah-Lagune
15 Donnerstag, 18. Dezember
Ca. um 8 Uhr verlassen wir den Camp und fahren gut 3 Stunden auf der Nordseite der Insel in den Osten - bis zum Schnorchelparadies Dihamri Marine Reserve. Bunte Fische, einfärbige Fische, tolle Seeigel, Martina und Jessica hatten das Glück und erspähten auch Schildkröten. Nach einem ausgezeichneten Mittagessen in der Bucht ging es dann zurück nach Hadibu, eine letzte (Einkaufs)Runde stand am Programm.
Zum Abendessen waren wir bei der bei Familie unseres Guides eingeladen und hatten die Möglichkeit, einen Blick in das Familienleben der Socotri zu machen. Sehr interessanter Abend mit tollem Essen, Hennamalerei für die Frauen, Musik und etwas Tanz. Ein schöner Ausklang einer bisher perfekten Reise. Übernachtung im Hotel.
16 Freitag, 19. Dezember
Das Hotel Summerland ist gut besucht, eine Gruppe aus China reist auch heute ab. Gegen 9 sind wir am Flughafen, die Kontrollen sind ganz zügig erledigt, dann warten wir auf den Abflug um 11 Uhr. Ankunft in Abu Dhabi um 14 Uhr, unsere "Gruppe" löst sich auf.
War nett für mich Oldie, mit drei Mädels Anfang bzw. Mitte 30 eine gemeinsame Reise zu machen :-)
Danke an Juliane vom Reisebüro Alsharq für die tolle Organisation, hat alles super geklappt. Bin dankbar, dass diese einzigartige Reise auch mit nur 3 Teilnehmern durchgeführt wurde !!!
17 Samstag, 20 Dezember
Etwas verspäteter Abflug aus Abu Dhabi um 3:10 statt um 2:30, dann ziemlich knapp in Istanbul angekommen - Laufschritt war angesagt. Durch eine Sitzplatzänderung konnte ich mir die Boardingcard nicht downloaden, ich musste zum TRK-Schalter. You are very late, musste ich hören, also noch mehr Laufschritt zum Gate. Als letzter Passagier in den Bus und raus zum Flieger.
Glück gehabt, ich war an Bord - aber in Laibach erhielt ich eine SMS, dass mein Gepäck es nicht mehr geschafft hat, also lost and found, nicht das erste Mal bei TRK. Wird morgen nachgebracht, wenn es aus Istanbul kommt ...